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Integration durch Ehrenamt

Amaro Drom e.V. führt Veranstaltungen durch, um das zivilpolitische Engagement zu fördern.

Das Projekt "IdeE - Integration durch Ehrenamt" verfolgt das Zeil, zivilpolitisches Engagement von jungen Migrant_innen zu fördern. Hierzu veranstaltet Amaro Drom e.V. diverse Veranstaltungen.

Anlaufstelle

Amaro Foro in Berlin bietet eine eigenständige Beratungsstelle schwerpunktmäßig für rumänische und bulgarische Roma mit Sprachmittlung, aufsuchender Arbeit und Sozialberatung. Zudem sensibilisiert die Anlaufstelle die Mehrheitsgesellschaft für die soziale Lage der Migrant_innen und interveniert gegen Antiziganismus. mehr>>

Freiwilligendienste

Amaro Drom e.V. gibt als akkreditierte Organisation im Europäischen Freiwilligendienst und Mitglied des internationalen Freiwilligennetzwerks Phiren Amenca jungen Roma und nicht-Roma die Möglichkeit sich für bis zu einem Jahr in lokalen Communities und Projekten zu engagieren und wertvolle Lern- und Lebenserfahrungen zu sammeln. mehr>>

Romanistan

Pressemitteilung von Amaro Foro e.V

Überflüssige Gesetzesverschärfung verstärkt rassistische Vorurteile

Die Bundesregierung hat gestern die Gesetzesverschärfung zur sogenannten Armutseinwanderung verabschiedet. „Da die Verschärfung in den meisten Punkten nicht über bisher schon geltendes Recht hinausgeht, ist sie als populistisches Manöver einzustufen, mit dem Ängste geschürt und eine Bedrohung herbeigeredet werden sollen“, kommentiert Merdjan Jakupov, Vorstandsvorsitzender von Amaro Foro e.V.

Im vorgelegten Abschlussbericht des Staatssekretärsausschusses, der die Grundlage für die Gesetzesverschärfung bildet, finden sich keinerlei Belege für einen tatsächlich nachweisbaren Sozialbetrug. Vielmehr musste bisher bei jeder Nachfrage eingeräumt werden, dass es sich um eine verschwindend geringe Zahl von Verdachtsfällen handelt und kein einziger Fall bisher eindeutig nachgewiesen werden konnte. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit einer Gesetzesverschärfung, die in der Bevölkerung rassistische Vorurteile schürt.

Die Gesetzesverschärfung sieht vor, dass Unionsbürger sich nicht unbegrenzt zum Zweck der Arbeitssuche in Deutschland aufhalten dürfen. Sofern sie nach sechs Monaten keine Arbeit gefunden haben, sollen sie ausgewiesen werden können. Dabei dürfen sich bereits jetzt Arbeitssuchende nicht unbefristet in einem anderen EU-Land aufhalten und erhalten erst recht keine Sozialleistungen.

Größtes Jugendgedenken von Sinti und Roma in Auschwitz

Am 2. August dieses Jahres kamen zum 70. Jahrestag der Liquidation des sogenannten „Zigeunerlagers“ in Auschwitz-Birkenau 1000 Jugendliche aus 25 europäischen Ländern, darunter viele Roma, zusammen und nahmen an einer Gedenkfeier teil (siehe dazu den Bericht in der Tagesschau). Die bewegende Zeremonie war für die Jugendlichen der Höhepunkt der größten Jugendgedenkveranstaltung zum Roma-Genozid, die es jemals gab.

Unter dem Motto „Dikh he na bister“ („Look and don't forget“) begann bereits am 31.7. in Krakau die Veranstaltung des internationalen Roma-Jugendnetzwerks ternYpe. In zahlreichen Workshops, Diskussionen, Zeitzeug_innengesprächen und kulturellen Veranstaltungen setzten sich die Jugendlichen zwei Tage lang mit dem Völkermord an den Sinti und Roma auseinander.

Gedenken an Genozid in Srebrenica

50000 Menschen gedenken des Genozids in Bosnien vor 19 Jahren

Etwa 50000 Menschen versammeln sich am heutigen Vormittag, dem 11. Juli 2014, in der Nähe von Srebrenica (Bosnien), um in einem öffentlichen Begräbnis auf dem Kriegsfriedhof den Verlust von Verwandten und Freund_innen zu betrauern und damit an ein dunkles Kapitel der jüngeren europäischen Geschichte zu erinnern: den Bosnienkrieg 1992-1995 und die Ermordung von schätzungsweise 9000 bosnischen Muslim_innen im Juli 1995. Darunter waren vermutlich 3000 Angehörige der Roma-Minderheit.

Obwohl die Region rund um Srebrenica seit Mitte 1993 unter Schutz durch die Vereinten Nationen gestanden hatte, wurde sie im Juli 1995 durch serbische Truppen nach langer Belagerung gestürmt. Innerhalb von nur 10 Tagen wurden trotz der Präsenz von etwa 600 UN-Soldaten aus den Niederlanden 9000 Menschen ermordet, viele Frauen vergewaltigt.

Vor Kriegsende wurden die Leichen aus der Stadt gebracht und in versteckten Massengräbern verscharrt. So ergibt es sich, dass in Bosnien bis heute die Gebeine von im Krieg ermordeten Personen gefunden werden.

Spendenaufruf für internationale Roma Jugendgedenkveranstaltung in Auschwitz-Birkenau

Mit Ihrer Spende können Sie Roma-Jugendlichen die Teilnahme zum 70. Jahrestag des Gedenkens an den Roma Genozid ermöglichen

Zum wiederholten Male möchte Amaro Drom e.V. als deutsche Mitgliedsorganisation von ternYpe, einem internationalen Netzwerk aus Roma-Selbstorganisationen, das europaweit größte Gedenken jugendlicher Roma und Nicht-Roma an den Genozid der Sinti und Roma während des Zweiten Weltkriegs veranstalten. Unter dem Titel "Roma Genocide Remembrance Initiative" wollen wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vom 30. Juli bis 3. August 1.000 junge Menschen aus ganz Europa in Krakau und Auschwitz-Birkenau zusammenbringen, um an das traurige 70. Jubiläum des 2. August 1944 zu erinnern, Workshops zur Verfolgungsgeschichte anzubieten und das zivilgesellschaftliche Engagement der jungen Generation nachhaltig zu stärken.

Für ein erfolgreiches Gelingen des Projekts benötigen wir Ihre Hilfe: Das Projekt wird ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement getragen. Zwar werden wir gefördert von der Europäischen Kommission, jedoch reicht die zur Verfügung gestellte Summe nicht aus, um allen Jugendlichen eine kostenfreie Beteiligung am Projekt zu ermöglichen. Dies ist unser Ziel, damit benachteiligte Jugendliche nicht von vornherein ausgeschlossen sind teilzunehmen, weil sie Fahrtkosten und Unterkunft nicht bezahlen können.

Jugendgedenkveranstaltung 2014 in Krakau / Auschwitz

Erinnert euch an die Vergangenheit, handelt in der Gegenwart und verändert die Zukunft! Schließt euch der „Roma Genocide Remembrance Initiative 2014“ an!

Vor genau 70 Jahren wurden am 2. August fast 3000 Sinti und Roma  im KZ Auschwitz-Birkenau von den Nazis ermordet. Wir möchten dieses Verbrechens gedenken und versammeln dazu 1.000 junge Roma und Nicht-Roma aus der ganzen Welt zu einer viertägigen Veranstaltung in Krakau, Polen. Das Programm wird stattfinden vom 30.7. bis 4.8.2014.

In diesem herausragenden Event haben 1.000 Jugendliche und unzählige Roma-Jugendselbstorganisationen die Chance, sich kennen zu lernen, ihre Erfahrungen auszutauschen und über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu diskutieren.

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Against Romaphobia!

Terminkalender

30.07.-04.08.2014
Krakau, Auschwitz (Polen)
22.05.2014 - 18:30 Uhr
Weichselplatz 8, 12045 Berlin
08.04.2014 - 15:30 Uhr
Weichselplatz 8, 12045 Berlin
20.03.2014 - 18:30 Uhr
Weichselplatz 8, 12045 Berlin
20.02.2014 - 18:30 Uhr
Weichselplatz 8, 12045 Berlin

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