Pressemitteilung zur Vorstandswahl Amaro Drom im März 2012

Pressemitteilung zur Vorstandswahl im März 2012

Neuer Vorstand gewählt
 
Die Mitgliederversammlung der interkulturellen Jugendorganisation von Roma und Nichtroma Amaro Drom e. V. hat am vergangenen Wochenende (4. März 2011) mit großer Mehrheit einen neuen Vorstand gewählt.
 
Zu den gewählten gehören:
 
Emran Elmazi (25), angehender Jurist als Vorsitzender. Merdjan Jakupov (24), Antirassismustrainer und Eduard Georgel Caldararu (38), freier Künstler als stellvertretender Vorsitzender. Jonathan Mack (28), Student der Politikwissenschaften zum Schatzmeister. Daneben sind als Referenten Anna Friedrich (26), Sascha Wolf (31) und Merfin Demir (31) gewählt worden.
 
Emran Elmazi bedankt sich im Namen des neu gewählten Vorstandes für das entgegengebrachte Vertrauen der Mitglieder. ,,Wir bedanken uns für den Vertrauensvorschuss, den wir mit der Wahl erhalten haben und der uns motiviert, die kommenden Herausforderungen gemeinsam zu meistern".
 
Der neue Vorstand will vor allem als Team agieren und wird die bisherige Arbeit zur Stärkung der Romajugend fortführen. Darüber hinaus hat die Mitgliederversammlung eine Übergangsstrategie verabschiedet, welche das Grundgerüst der Jugendverbandsarbeit bilden soll. Ein besonderer Fokus wird die Arbeit nach Innen sein. Hierzu gehören die Festigung der lokalen und landesweiten Strukturen, die Weiterentwicklung der gemeinsamen Verbandsphilosophie sowie der Erhalt der Beziehung zu den bisherigen Institutionen.
 
Neue Vereinsadresse: 
Unsere neue Vereinsanschrift lautet:
Weichselplatz 8 / 12045 Berlin / 030-43205373
 
Amaro Drom e. V., 5. März 2012
Kontakt:  der Vorstand
Tel: 0176-63143197
info@amarodrom.de
 

Wir sind umgezogen!

 

Wir sind umgezogen!
Unser neues Büro ist am Weichselplatz 8, 12045 Berlin- Neukölln.
Die Beratungszeiten sind Montag bis Mittwoch von 10.00-15.00 Uhr.
Für Begleitungen mit Sprachmittlung können Termine donnerstags und freitags gemacht werden.
Unsere Telefonnummer bleibt die gleiche: 030-43205373
Am internationalen Tag der Sinti und Roma, 8. April, wird die offizielle Büro-Eröffnung gefeiert.
Das Programm für den 8. April wird in Kürze bekannt gegeben.
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
 

Pressemitteilung zur Podiumsdiskussion Abschiebungen in den Kosovo?! in Freiburg

 

Baden-Württembergische Landesregierung will sich für bundesweiten Abschiebestopp in den Kosovo einsetzen – aber vorerst selbst die Abschiebungen wiederaufnehmen  / Freiburg den 10. Februar 2012
 
Baden-Württemberg wird wieder Roma in den Kosovo abschieben. Das war die grundlegende Aussage der Landtagsabgeordneten Gabi Rolland (SPD) und Thomas Marwein (Grüne). Sie nahmen zusammen mit Kenan Emini vom Roma-Netzwerk „Alle bleiben“ an der Podiumsdiskussion teil, die am 10. Februar gemeinsam vom Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung, dem Roma-Büro, Ushten Romalen und Aktion Bleiberecht an der Universität Freiburg veranstaltet wurde. Im gut gefüllten Hörsaal verfolgten u.a. auch zahlreiche Bewohner von Freiburger Flüchtlingswohnheimen die Diskussion um ihr eigenes zukünftiges Schicksal.

Romeo Rennt

Work in Progress & Workshops
Workshoppräsentation von Amaro Drom und der akademie der autodidakten
18.2.2012, 20 Uhr

Violeta und Romeo wollen heiraten, aber sonst will niemand, dass sie das tun. Also brauchen sie Geld. Eine Odyssee durch Europa beginnt – von einem Roma Ghetto in Rumänien bis nach Berlin. Getrennt voneinander, aber in Gedanken immer verbunden, versuchen sie, die wirtschaftlichen Bedingungen für ihr Zusammensein zu schaffen.
 
Workshops der akademie der autodidakten:Im Laufe des Festivals der akademie der autodidakten werden KünsterInnen aus dem Kontext der akademie Workshops geben. Es werden Workshops für Schauspiel, Beatmaker, DJ Scratch, szenisches Schreiben, Film, Schnitt und Rap angeboten. Ihr seid alle herzlich eingeladen.
Zum Abschluss gibt es eine Open Mic Session und ein Konzert  mit Überraschungsgästen.
 
 Foto: Belaid Le Mharchi

Achtung: Beratungsstelle in Berlin hat neue Öffnungszeiten

Achtung:

Beratungsstelle in Berlin hat neue Öffnungszeiten:
 
Wir beraten auf Bulgarisch, Rumänisch und Romanes:
Montag bis Mittwoch von 10.00 bis 15.00 Uhr
Begleitungen mit Sprachmittlung können am Donnerstag und Freitag stattfinden. Wir bitten um vorherige Terminabsprache für Begleitungen.
 

 

djo-Infomagazin "Pfeil [online]" Ausgabe

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 
Liebe Freunde und Freundinnen,
Liebe „Pfeil“-LeserInnen,
 
anbei erhaltet/n Ihr/Sie die letzte „Pfeil [online]“-Ausgabe 2011. Leider ist sie durch einen Serverfehler vor Weihnachten nicht versendet worden. Wir bitten dies zu entschuldigen.
Der "Pfeil [online]" beschäftigt sich diesmal mit folgenden Themen: 
Unsere Migrantenjugendselbstorganisationen erreichen immer mehr Kinder und Jugendliche, haben ihre Strukturen ausgebaut und stecken in einer Professionalisierungsphase. Im Schwerpunktthema gibt es eine breite Berichterstattung über den Verband der russichsprachigen Jugend in Deutschland – JunOst e.V., der gerade sein 10jähriges Jubiläum gefeiert hat. Die Entwicklungen in der Integrationsarbeit der MJSO wurden unter anderem dank den vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Integrationsprojekten möglich, von denen drei in dieser Ausgabe ausführlich beschrieben werden.
 
Darüber hinaus finden Sie natürlich wie immer alle interessanten Berichte, Neuigkeiten und Tipps aus den Bereichen „Integrationsarbeit“, „Bundesverband“, „Internationales“, „Mitgliedsorganisationen“ und „Meldungen“.
Also viel Spaß beim Lesen!
die Pfeil-Redaktion
 

Heinz Westphal Preis 2011 verliehen

Mit dem Heinz|Westphal|Preis 2011 haben der Deutsche Bundesjugendring und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Berlin das Engagement junger Menschen ausgezeichnet. Insgesamt vier herausragende Projekte wurden mit Geldpreisen gewürdigt.

1. Platz für Postkult e.V.
Postkult e.V. setzt sich seit mehr als drei Jahren mit verschiedenen kulturellen und sozialen Aktivitäten für eine beteiligungsoffene und jugendgerechte Stadtentwicklung im Stadtteil Halle-Glaucha ein. Ehrenamtlich wurden mehrere Projekte initiert, die den Anwohnern/-innen des Viertels eine Möglichkeit zur Mitgestaltung ihres direkten Lebensumfeldes eröffnen. Dabei wurden vor allem Leerstände und Brachflächen genutzt.

Die Würdigung der Jury:
Junge Menschen übernehmen Verantwortung für ihren Stadtteil. Sie werben Mitbürger/-innen aller Altersklassen für ihre Idee und motivieren sie, sich ehrenamtlich für ihren Stadtteil zu engagieren: kulturell und sozial.